Leider gab es von den Arbeitgebenden erneut kein Entgegenkommen.
Jetzt muss die Schlichtung einberufen werden. Die wird spätestens am 24.03.2025 starten.
In der Schlichtung versuchen zwei Schlichter, die Tarifpartner zu einem Kompromiss zu bewegen. Die
Arbeitgebenden haben dafür den ehemaligen hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch benannt.
Henning Lühr, der schon vor zwei Jahren eine erfolgreiche Schlichtung moderierte, wurde von den Gewerkschaften benannt. Arbeitgebende und Gewerkschaften sind mit je zwölf Vertreterinnen / Vertretern vor Ort und abwechselnd hat entweder der Arbeitgebenden- oder der Gewerkschaftsschlichter
die entscheidende Stimme. In diesem Jahr wird dies der Arbeitgebendenschlichter sein. Nach der
Schlichtung muss auf jeden Fall eine weitere Verhandlungsrunde stattfinden. Dort kann der Schlichterspruch angenommen, modifiziert oder abgelehnt werden. Anschließend wären Urabstimmung und
Vollstreik wahrscheinlich.
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